Malachowski Julius

Julius Malachowsky

4.9.1921 in Gera;✡ ?

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Chaim Malachowsky *9.12.1881 in Grajewo; ✡ vor 1945 in Belzec

Mutter Warda Mindel Gusowski *20.9.1891 in Troscianiec; ✡ vor 1945 in Belzec

Geschwister

Josef Malachowsky *13.2.1912 in Grajewo; 1942 in Auschwitz

Beruf –

Adressen Gera; Leipzig; Rüdnitz

Heirat  –

Kinder

Weiterer Lebensweg

1936 Flucht des Bruders Josef nach Frankreich

30.10.1936 Passausstellung für Julius Malachowski in Leipzig

18.2.1936 Passausstellung in Leipzig für Samuel Grünbaum

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker

1936 Julius Malachowski und Samuel Grünbaum zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Alija

30.8.1937 Ankunft von Julius Malachowski aus Gera und Samuel Grünbaum aus Leipzig auf der SS GALILEA in Haifa mit Studentenzertifikaten der Jugendalija der Kategorie B(III)

14.11.1941 Julius Malachowski als Unterstützer bei der Einbürgerung von Samuel Grünbaum, Leipzig

Pithiviers

1941 Bruder Josef  interniert in Pithiviers

Listenmaterial Beaune La Rolande, Pithiviers

17.7.1942 Transport von Pithiviers nach Auschwitz

Leipzig-Belzec

10.5.1942 die Eltern Warda und Chaim auf dem Transport Weimar-Leipzig Belzec

Nachkriegszeit

15.12.1957 Auswanderung in die USA

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1001817

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1001504

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1001719

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/128450589

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://collections.arolsen-archives.org/de

Genealogie Website My heritage, diverse Familienstammbäume

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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