Malz Emil

Emil Meir Malz

*2.10.1915 in Przeworsk; ✡13.8.1946 in Haifa

Staatsangehörigkeit  staatenlos

Religion jüdisch

Vater Moshe Schmuel Malz *1886 in Jawornik; ✡1942 Chrzanow

Mutter Rosa Pessel Tanzer *2.7.1888 Przeworsk; 12.3.1924 in Saarbrücken

Stiefmutter Fanny Reicher *1898 in Chrzanow; ✡1942 Chrzanow

Großeltern Simon und Miriam Malz

Onkel Markus Malz *13.4.1884 in Jawornik; ✡?.

Tante Chaja Lander *4.4.1885 Dylegowka;

Onkel David Malz *15.8.1888 in Jawornik; ✡2.9.1942 in Auschwitz

Tante Rosa Malz-Beer *28.6.1890 in Nowy Sacz; ✡11.3.1942 in Nizza

Geschwister

Regina Pepi Malz *22.9.1912 in Przeworsk; Juni 1940 in Krakau; ✡vor 1944 in Polen

Jeanin Malz *22.9.1920 in Saarbrücken

Martha Miriam Malz *16.4.1923 in Saarbrücken; ✡19.10.2013; oo Eliezer Gottwillen

Halbgeschwister aus zweiter Ehe des Vaters

Hannah Malz *1926; oo 1947 in Tel Aviv Jonathan Alexow/Azav

Simon Malz *1934 in Saarbrücken; ✡1942 Chrzanow

Cousine/n

Isidor Malz *24.8.1920 in Saarbrücken; ✡ 1.8.1942 in Auschwitz

Eli Elimelech Malz *17.7.1923; ✡ 5.10.2004; oo Charlotte

Simon Malz *14.2.1934 in Saarbrücken; Vater David Malz; Italien, Frankreich, Schweiz, Überlebender

Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen Saarbrücken; Spreenhagen;

Heirat –

Kinder

Weiterer Lebensweg

Cousin Isidor Malz zur Hachschara in Gut Winkel, Eibergen und Franeker (NL)

Polenaktion

28.10.1938 Vater Moses, mit Frau Fanny und Sohn Simon ausgewiesen nach Zbasyn

August bis Oktober 1939 Räumung des Lagers Zbaszyn, Moses Fanny und Simon Malz nach Chrzanow

1942 letztes Lebenszeichen aus Chrzanow

Gut Winkel

Emil Malz zur Hachschara in Gut Winkel

Schwester Martha war zur Hachschara in Halbe und Rüdnitz, Jeanin Malz nur in Rüdnitz

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Minderheitenzählung

17.5.1939 Emil Malz im Hachschara Gut Winkel

17.5.1939 beide Eltern in Saarbrücken, Von der Heydtstraße 25

17.5.1939 Onkel David und Frau Rosa mit ihren Söhnen Eli und Simon in Saarbrücken, Frankenstraße 24

Alija Beth auf der SS DORA

Juli 1939 76 Werkdorper aus dem Werkdorp Nieuwesluis nach Amsterdam zur Alija Beth auf der SS DORA

16.7.1939 Boarding mit 183 Chaluzim in Amsterdam auf der zur Alija Beth von den Mossad-Agenten Jehuda Berginski, Gideon Ruffer und Shmarya Tzameret gekauften SS DORA nach Palästina; 29 Chaluzim gehören zum Misrachi/Dath Waäretz aus Beverwijk und Franeker. In Franeker waren zuvor:

Hijman Bekker, Ruth Braun, Flip Cohen, Sara Dinner, Ernst Förder, Meir Frijdman, Leopold Siegfried Jacob, Walter Oppenheimer, Herman Riez, Jacob und Mietje Roodveldt, Isaac Rooz, Horst Schelasnitzki, Marcus Segal, Max Stoppelmann.

Juli 1939 Gerhard Rachwalsky als Madrich, , Gert Böhm, Gregor Bronstein, Ellen Gaenser, Alfred Jordan, Charlotte Ständig mit etwa vier weiteren Chaluzim aus der Hachschara Urfeld kommend auf mit Planen gedecktem Lastwagen nach Antwerpen geschleust.

16.7.1939 1939 5 Uhr morgens Boarding der acht verspätet aus Enschede kommenden Agudas- Chaluzim Rosa Appel, Elie Daube, Heinemann Gutmann, Issy Hirsch, Saul Lampelz, Bernhard Rosen, Rubin Rottenberg, Adolf Sanders.

17.7.1939 Zustieg von Emil Malz mit etwa 200 weiteren Chaluzim in Antwerpen auf das Alija Beth Schiff SS DORA

17.-19.7.1939 Verzug in Vlissingen (Flushing)

12.8.1939 Ankunft von Emil Malz auf der SS DORA in Palästina; die Chaluzim werden am Strand von Shefayim in der Nähe von Tel Aviv mit Booten illegal ins Land gebracht

Gedenken

13.5.1998 Pages of Testimony für Moses, Fanny und Simon Malz von seiner Schwester Hanni Assaf

Quellen

https://www.myheritage.de/research

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de266605

Auke Zeldenrust, Kibboets op de Klei, Boom, 2020

Morris Schnitzer, My three selves, a memoir, Lugus, Toronto, 2002

https://danielabraham.net/tree/related/dora

Mirjam Pinkhof, De Jeugdalijah van het Paviljoen Loosdrechtsche Rade, 1998

Frans van der Straaten, Om nooit te vergeten. Herinneringen en belevenissen aan/van Palestina-Pioniers in Nederland gedurende de oorlogsjaren 1939-1945

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://www.gfh.org.il/eng/Archive

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.myheritage.de/research

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My