Fleischhacker Hanna

Johanna Fleischhacker

*30.9.1912 in Hildesheim; ✡April 1964 Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Der Bezug zur Familie in Hildesheim ist noch nicht gesichert

Vater Sally Fleischhacker *11.11.1873 Hildesheim; ✡9.1.1934 Hildesheim

Mutter Else Neustadt *24.12.1879 Salzwedel; ✡ 7.11.1941 Hamburg

Geschwister

Adele Fleischhacker *28.5.1905 in Hildesheim; ✡?; oo Abraham

Gerhard Gedalja Fleischhacker *4.6.1908 in Hildesheim; ✡ 30.4.1988 San Diego; oo Anna Zaitscheck

Hermann Naftali Fleischhacker *3.6.1917 in Hildesheim; ✡23.6.2000 in San Francisco; oo Regensburger

Hans Fleischhacker *? in Hildesheim; ✡?;

Beruf

Adressen Hildesheim; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat

Herbert Nathan *2.2.1914 in Köln; ✡ 10.7.2003 in RamatHaShavim

Ada Peyser *27.2.1914 in Sorau; 13.12.2005 Israel

Kinder

Tochter Nathan

Weiterer Lebensweg

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1935 Hanna Fleischhacker zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

17.5.1935 Passausstellung für Herbert Nathan in Köln

28.11.1935 Passausstellung für Hanna Fleischhacker in Flensburg

1936 Herbert Nathan zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

4.3.1937 Heirat von Herbert Nathan mit Hanna Fleischhacker in Hamburg

Alija

2.4.1937 Herbert und Hanna Nathan nach Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de934566

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de934433

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/5104728

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/130429447

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

Philipsen, Bernd (2008): Jägerslust. Gutshof, Kibbuz, Flüchtlingslager, Militär-Areal. Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (69). Flensburg.

Philipsen, Bernd (2016):„Dat Judennest hebbt wi utrökert.“ Vom gewaltsamen Ende des Auswanderer-Lehrguts Jägerslust bei Flensburg. In: Hering, Rainer (Hg.) (2016): Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein. Der Novemberpogrom im historischen Kontext. Hamburg, S. 231-25

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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