Jordan Karolina

Karolina Carry Jordan

*19.4.1912 in Koblenz; ✡ 21.1.2009 in Naharija

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Leon Jordan *8.11.1870 in Hechingen; ✡1.12.1942 in Theresienstadt

Heirat der Eltern ?

Mutter Selma Loeb *26.6.1886 Valendar, Koblenz; ✡ 29.1.1943 Auschwitz

Geschwister

Fritz Fred Jordan *26.4.1914 in Koblenz; ✡11.7.1948 Segera; oo Goldenzweig

Hilde Jordan *23.3.1915 in Koblenz; ✡2011

Beruf

Adressen Koblenz; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat Hermann Chaim Schmidt *15.5.1915 in Majteny, Ungarn; ✡2.5.2002 in Naharija

Kinder

Drei Töchter

Weiterer Lebensweg

Hermann Schmidt wohnt in Dresden

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1936/37 zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

Alija

1933 Bruder Fritz nach Palästina

8.9.1936 Ankunft von Karolina Jordan auf der SS PATRIA in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

November 1938 Schwester Hilde in die USA

Trier – Köln – Theresienstadt

27.7.1942 beide Eltern ab Koblenz auf dem Transport III/2 nach Theresienstadt

31.12.1942 Tod des Vaters in Theresienstadt

29.1.1943 Mutter Selma auf dem Transport C t von Theresienstadt nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de889142

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de889168

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de975816

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%A4%D7%A8%D7%99%D7%A5_%D7%99%D7%95%D7%A8%D7%93%D7%9F

Philipsen, Bernd (2008): Jägerslust. Gutshof, Kibbuz, Flüchtlingslager, Militär-Areal. Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (69). Flensburg.

Philipsen, Bernd (2016):„Dat Judennest hebbt wi utrökert.“ Vom gewaltsamen Ende des Auswanderer-Lehrguts Jägerslust bei Flensburg. In: Hering, Rainer (Hg.) (2016): Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein. Der Novemberpogrom im historischen Kontext. Hamburg, S. 231-25

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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