Rosenberg Peter

Peter Rosenberg

*29.10.1920 in Berlin; ✡ 23.7.1942 in Stutthof

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater unbekannt

Mutter unbekannt

Peter Rosenberg war vermutlich Vollwaise

Geschwister

Beruf Landarbeiter; Deckschlosser

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen; Polenzwerder; Hamburg

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

1927-1935 Volksschule

Gut Winkel

8.10.1935 Peter Rosenberg zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

30.9.1936 Peter Rosenberg auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Eintritt in die der Jugendorganisation Jüdisch-nationale Jugend Herzlia (Betar)

Hachschara Polenzwerder

12.6.1937 Peter Rosenberg zur Hachschara in das jüdische Lehrgut Polenzwerder bei Eberswalde in Brandenburg.

Das jüdische Lehrgut Polenzwerder wurde im Juni 1937 von der Jugendorganisation Jüdisch-nationale Jugend Herzlia (Betar) in Trägerschaft der Staatszionistischen Organisation (Revisionisten) in einer alten Ziegelei eingerichtet. Im Sommer 1938 wurde der BETAR zwangsaufgelöst. Nach dem das Lager im Novemberpogrom überfallen worden war, übernahm die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD das Lehrgut, in dem bis zu 45 Jugendliche in Landwirtschaft und Gärtnerei auf der Alija nach Palästina vorbereitet wurden.

Leiter des Gutes Polenzwerder

Bis 1937 Max Meyer, Sohn des Besitzers Gustav Meier

Ab 1937 David Kirschenbaum, Siegfried Peckel, als Inspektor Hermann Nördlinger

Ab Sommer 1939 Kurt und Anna Holzheim

Belegschaftsliste vom 30.6.1937 in Polenzwerder

Juli 1937 Austritt aus Polenzwerder wegen Erkrankung

Novemberpogrom

10.11.1938 Peter Rosenberg verhaftet

Einweisung in das KL Sachsenhausen, Block 61; Häftlingsnummer 11113

2.12.1938 Entlassung aus dem KL Sachsenhausen

Peter Rosenberg arbeitet und lebt auf dem 1927 gebauten Seezeichenschiff „Lütje Horn“ als Deckschlosser

KL Stutthof

27.2.1942 eingewiesen von der Gestapo Danzig in das KL Stutthof

27.2.1942 – 23.7.1942 im KL Stutthof

23.7.1942 Tod von Peter Rosenberg im KL Stutthof

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4615207

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de999215

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/5

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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