Grunwald Heinz

Heinz Grunwald/Geron

*18.11.1918 Berlin; ✡ 20.1.2000 Kfar Shmaryahu

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Karl Grunwald *11.1.1883 in Mühlheim; ✡ 1942 Suizid in Berlin

Mutter Berta Hantel *1890 in Hofendorf; ✡ 1970 in Stockholm

Tanten

Clara Grunwald *11.6.1877 in Rheydt; ✡ April 1943 in Auschwitz

Emmy Grunewald *15.9.1887 in Berlin; ✡24.4.1972 im Kibbuz Hasorea; oo Bergmann

Cousin Arnold Grunwald *7.12.1910 in Berlin; ✡ ?, USA

Geschwister –

Beruf Gärtner

Adressen Berlin, Prenzlauer Straße 44, Greifswalder Straße 217; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 16.2.1939 Hilde Szamotulski *13.4.1920 in Landsberg; ✡13.2.1884

Kinder drei

Miriam Giron *5.1.1945 in Afula; 22.1.2021 in Ramla; ✡oo Ricardo

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Heinz Grunwald als angestellter Gärtner in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

Tante Clara Grunwald war die Protagonistin der Montessori-Pädagogik in Deutschland und Schwiegermutter von Betriebsleiter Martin Gerson

Die Tante Emmy Bergmann, Ärztin war ebenfalls Aktivistin der Montessori-Pädagogik.

31.3.1937 Heinz Grunwald als Gärtner auf der Liste der Betriebsleitung

30.6.1938 Heinz und Cousin Arnold auf der Liste der in Gut Winkel Angestellten  

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Alija

Heinz und Hilde nach Palästina, Zeitpunkt unbekannt

Suizid des Vaters

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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