Grunwald Arnold

Arnold Grunwald

*7.12.1910 in Berlin; ✡ ?, USA

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Richard Grunwald *25.11.1884 in Köln; ✡ ? 1942 in Auschwitz

Mutter Hedwig Bamann *24.1.1883 in Hechingen; ✡ ?  

Die Mutter war keine Jüdin

Tante Clara Grunwald *11.6.1877 in Rheydt; ✡ April 1943 in Auschwitz

Geschwister

Bernd Grunwald *9.9.1916 in Berlin

Beruf Gärtner

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen; München, Georgenstraße 124

Heirat Grete Gwinner *5.7.1911 in Pforzheim

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Arnold Grunwald als Kontorist in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

Tante Clara Grunwald war die Protagonistin der Montessori-Pädagogik in Deutschland und Schwiegermutter von Betriebsleiter Martin Gerson

30.6.1938 Arnold Grunwald als angestellter Kontorist auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Arnold mit der Mutter und Bruder Bernd in München, Georgenstraße 124

Mischlingsaktion

14.10.1944 in der Mischlingsaktion verhaftet und nach Zeitz deportiert

Nachkriegszeit

September 1945 Rückkehr nach München

29.12.1945 Heirat in Pasing

24.8.1949 im DP-Center Gräfelfing, Jüdische DP-Gemeinde Gräfelfing

31.3.1952 Einreise nach New York

Gedenken

–

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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