Abraham Frieda

Frieda  Abraham geb. Pander    Bochumer Straße 139

*27.9.1882 in Buk, März1942 Riga Ghetto

Foto Scheideler

Vater Salomon Pander *5.3.1852 +22.10.1925

Mutter Eva Jacobi *28.11.1853 in Buk +1.10.1942 Theresienstadt

Geschwister

Elise Pander *1877; Vally Pander *1878; George Pander *1880; Lenka Pander* 1881; Alex Pander *1885; Olga Pander* 1888; Hedwig Pander *1889 +1904; Max Pander *29.11.1891; Martin Pander *9.4.1894

Heirat Joseph Abraham 18.9.1871 in Kammthal, + 6.3.1929 in Recklinghausen

Kinder

Kurt Edgar Abraham *28.12.1902 in Recklinghausen, + 24.1.1970 in Yonkers USA; oo Anna Löwenthal

Egon Abraham *9.2.1904 in Recklinghausen, +1979 Palm Beach Florida oo Hilde Aron

Alice Abraham *18.4.1909 in Recklinghausen + 11.5.1983 in Palm Beach Florida; oo Ludwig Hirsch

Adressen Bochumer Str. 73; Nr. 139; Nr. 100;

Beruf

Inhaberin Warenhaus S. Hohenstein, Bochumer Straße 139, Recklinghausen, mit Sohn Egon ( seit 1901 im Besitz der Familie Abraham, Vorbesitzer Siegfried und Thekla Hohenstein, Herne

Weitere Lebensdaten

9./10.1938 Geschäftslokal Hohenstein, Bochumer Str. 131 beim Pogrom verschont, da schon verkauft

Sommer 1941 Zwangsumzug Judenghettohaus

24.1.1942 Deportation nach Gelsenkirchen

27.1.1942 Transport Gelsenkirchen, Dortmund ins Ghetto Riga

Musste sich mit Else Abrahamsohn, der Mutter von Rolf, im Ghetto eine Pritsche teilen

März 1942 Tod im Ghetto Riga, „Aktion Dünamünde“

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=3

Georg Möllers, Biografie Aron Saalberg, PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei („Opferbuch“) im „Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945“ www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Georg Möllers, Biografie Eva Pander und Familie Abraham , PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei („Opferbuch“) im „Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945“ www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Pogrom in Recklinghausen. Recklinghäuser Bürger erinnern sich an den 9./10. November 1938, hg. v.G. Möllers und H. D. Mannel, 5. verbesserte und ergänzte Auflage, Recklinghausen 2001

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, StA 6520; StA 6513

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand 28.2.2020 www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

International Tracing Service, Bad Arolsen

Yad Vashem Central Database for Shoah Victims‘ Names

cz.holocaust Datenbank der digitalisierten dokumenten

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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