Sternberg Paula

Paula Sternberg Bochumer Straße 75

* 21. Sept. 1878 in Horn +1952 Columbus Ohio

Vater Jakob Sternberg * Mai 1832 in Horn + 25.11.1915 in Recklinghausen Süd

Mutter Helene Weil *29.3.1854 in Steinheim Höxter, + 31.1.1943 Theresienstadt

Geschwister

Louis Sternberg  *15.9.1874 in Horn/Lippstadt + 1942 Ghetto Riga

Elfriede „Ella“ Sternberg *10.7.1880 +16.10.1944 in Auschwitz

Heirat Aron Buchdahl, Brilon; Peru; + 1945 in Lima

Kinder

Walter Buchdahl *23.5.1907 in Niederalme, + Feb 1971 in Miami

Thea Dorothea Buchdahl *14.7.1910 in Niederalme, Lyzeum 1926 – 1930; + 2000 in Lima, Peru; oo Franz Herzka

Liesel Luise Buchdahl *11.3.15 in Niederalme; in RE 13.10.31 bis 23.3.1932, Besuch des  Lyzeum 1931/32 , wieder nach Brilon, oo Edgar Bachmann 1937 USA ; + 14.8.1997 Freehold New Jersey

Adressen

Bochumer Straße  Nr.75; Niederalme, Brilon

Beruf

Weitere Lebensdaten

9./10.1938 Zerstörung des Sternberg-Geschäftes durch SA-Horden aus Herne

2.12.1938 Geschäftsbetrieb eingestellt

1939 Minderheitenzählung noch in Brilon Niederalme

1939 Emigration Peru

Später USA

1952 Tod in Columbus Ohio

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=638

Nordrhein-Westfalen, Sterberegister 1874-1938

Georg Möllers, Biografie Eva Pander und Familie Abraham , PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei („Opferbuch“) im „Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945“ www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Pogrom in Recklinghausen. Recklinghäuser Bürger erinnern sich an den 9./10. November 1938, hg. v.G. Möllers und H. D. Mannel, 5. verbesserte und ergänzte Auflage, Recklinghausen 2001

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, StA 6520; StA 6513

Hausstandsbuch Bochumer Str.75

Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Sterberegister 1874-1938

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand 28.2.2020 www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

International Tracing Service, Bad Arolsen

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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