Rottenberg Rubin

Rubin Reuven Rottenberg

*10.12.1915 in Berlin; ✡ ?

Staatsangehörigkeit  polnisch; staatenlos

Religion jüdisch

Vater ? Majer Schulim Rottenberg *23.8.1888 in Stryi, Galizien; ✡ vor 1945 in Polen

Mutter ? Rachel Rettig *1893 in Nowy Zmigrod, Galizien; ✡ vor 1945 in Polen

Geschwister unsicher

Julius Rottenberg *20.2.1920 in Berlin

Ephraim Rottenberg *31.12.1921 in Berlin

Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen Berlin; Enschede

Heirat  –

Kinder

Weiterer Lebensweg

Julius Rottenberg auf der Talmud-Thora Schule Berlin

Erste Polenaktion

28.10.1938 Abschiebung von Majer und Rachel Rottenberg nach Zbaszyn

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker in Rüdnitz

Julius und Ephraim Rottenberg zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Leiter Erich Marx.

Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Hachschara Kibbuz Haimer’s Esch in Twekkelo/Enschede

Rubin Rottenberg schließt sich dem Kibbuz „Haimers Esch“ des orthodox-religiösen Agudas Jisroel an.

Februar 1938 Eröffnung der Hachschara in der großen, vom berühmten Architekten Beltmann entworfenen ländlichen Villa im Dorf Twekkelo bei Enschede,  Strootsweg 460 (heute Haimersweg); die landwirtschaftliche Ausbildung erfolgte in dem großen Obst- und Gemüsegarten; Handwerker wie Möbeltischler, Elektriker, Schuhmacher, Schmiede wurden zumeist in lokalen Betrieben in Enschede, Hengelo, Lonneker und Boekelo ausgebildet.

Alija beth auf der SS DORA

16.7.1939 1939 5 Uhr morgens Boarding der acht verspätet aus Enschede kommenden Agudas- Chaluzim Rosa Appel, Elie Daube, Heinemann Gutmann, Issy Hirsch, Saul Lampelz, Bernhard Rosen, Rubin Rottenberg, Adolf Sanders.

Keine weiteren Daten

Gedenken

Quellen

https://www.joodsmonument.nl/en/page/137623/haimer-s-esch

https://danielabraham.net/tree/related/dora

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1145343

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1145516

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12670885

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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