Scharf Frieda

Frieda Scharf

*13.10.1925 in Beuthen; ✡2.3.2001 in Long Beach

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Jacob Scharf; ✡ vor 1945

Mutter Sally Süsser; ✡ vor 1945

Geschwister ?

Beruf Landarbeiter

Adressen Beuthen;Gehringshof

Heirat Heinz Kosiner*26.4.1920 Berlin; ✡ 31.3.2000 in Long Beach

Kinder

Weiterer Lebensweg

1932 Einschulung in Beuthen

1.1.1938 in Bielitz (südlich von Kattowitz)

1942-1945 Ghetto Krakau; KL Sosnowitz

März 1942 mit anderen Mädchen ins Durchgangslager Sosnowitz zur Zwangsarbeit an wechselnden Arbeitsstellen

Frühjahr 1943 die im Landkreis Sosnowiec und Będzin verbliebenen Juden werden in ein Ghetto verbracht, das aus den zwei kleineren, miteinander verbundenen Ghettos Środula/Klein Srodula und Kamionka bestand.

März 1943 Auflösung des kleinen Ghettos; 4000 Juden in die Arbeitslager der Rüstungsfabrik HASAG in Tschenstochau

Juli bis August 1943 Räumung des Ghetto Sosnowitz; 1000 Juden bleiben noch zum Aufräumen werden aber Ende 1943 ebenfalls nach Auschwitz verbracht.

Befreiung 1945

Gut Winkel

29.7.1939 Heinz Kosiner aus Berlin zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Das Ende des KL Buchenwald

6.-10.4.1945 Die SS beginnt mit der Evakuierung des Konzentrationslagers; etwa 28.000 Häftlinge des Stammlagers und mindestens 10.000 Häftlinge der Außenlager werden auf insgesamt 60 Marschrouten – meist zu Fuß – auf die Todesmärsche getrieben, 12000 (Schätzung) kommen auf diesen Märschen um.

6.4. 1945 von den ca. 6000 Juden im Lager, können etwa 3000 versteckt werden; 3105 Juden werden im Lager zusammengetrieben, in den Werkshallen der DAW (Deutsche Ausrüstungswerke) eingesperrt und Richtung Flossenburg in Marsch gesetzt

7.4.1945 Todeszug nach Dachau verlässt Weimar mit ca. 7000 Häftlingen

10.4.1945 9.280 Insassen haben an diesem Tag Buchenwald in zwei Kolonnen verlassen. Die SS kündigt für den folgenden Tag die vollständige Räumung des Lagers an.

Todesmarsch Buchenwald Theresienstadt

Heinz Kosiner auf einem der Bahntransporte

10.4.1945 Evakuierung des KL Buchenwald in geschlossenen Güterwaggons nach Theresienstadt, Flossenbürg und Dachau

10.4.1945 Ankunft von Heinz Kosiner in Leitmeritz/Theresienstadt

Nachkriegszeit

Kibbuz Buchenwald

1945-1948 Heinz Kosiner mit Frieda Scharf auf dem Gehringshof

29.5.1946 Registriert in DP Center Berlin

15.6.1946 Registriert auf dem Gehringshof

1.2.1948 noch auf dem Gehringshof; IRO-Antrag zur Emigration in die USA

11.-23.3.1948 Heinz und Frieda Kosiner auf dem Marinetransporter USS MARINE JUMPER von Bremerhaven nach New York

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212452

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/67789638

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71068234

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130832015

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/79321970

https://victims.auschwitz.org/victims

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

Danuta Czech, Auschwitz Chronicle 1949-1945, Henry Holt and Company, Inc., New York 1990

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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