Meyerstein Ludwig

Ludwig Meyerstein

*29.6.1920 in Göttingen; ✡ nach dem 31.3.1942 in Warschau

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hugo Meyerstein *4.4.1891 in Bremke; ✡  31.3.1942 in Warschau

Heirat der Eltern 1919

Mutter Paula Jaretzky * 2.3.1890 in Gnesen; ✡  nach dem 31.3.1942 in Warschau

Geschwister

Herta Meyerstein *1922? In Göttingen ; ✡  ; oo Presch

Hermann Erich Meyerstein *14.8.1923 in Göttingen; ✡  Okt. 1990 in Enfield, London

Georg Hans Meyerstein *13.2.1928 in Göttingen; ✡  nach dem 31.3.1942 in Warschau

Beruf

Adressen Göttingen; Paderborn, Grüner Weg 86; Bielefeld, Schloßhofstraße 73 a

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Juli 1936 bis Februar 1937 in Berlin

Mai 1938 bis Juli 1940 Zwangsarbeit im Tiefbau bei Fa. August Drege

10.11.1938 Verhaftet im Novemberpogrom,

„Schutzhaft“ in Buchenwald; Häftlingsnummer

3.2.1939 entlassen aus Buchenwald

17.5.1939 mit den Eltern in bei Minderheiten-Volkszählung

23.6.1939 Vertrag zwischen der RVJD und der Stadt Paderborn zur Errichtung des Umschulungs- und Einsatzlagers Paderborn, Grüner Weg 86;

15.7.1940 aus Göttingen kommend angemeldet in Paderborn

21.9.1940 abgemeldet in Paderborn ins Lager Bielefeld, Schloßhofstraße 73 a

5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Um­be­nen­nung „Jü­di­sches Ar­beits­ein­satz­lager Bielefeld“

20.3.1943 angesichts der anstehenden „Evakuierung“ der Familie Rückkehr von Bielefeld nach Göttingen

26./27.3.1942 mit den Eltern und Bruder Georg, insgesamt 79 Juden aus Göttingen vom Albani-Kirchhof zu Fuß zum Bahnhof, von dort mit dem Zug ins Sammellager Hannover Ahlem

31.3.1942 Deportation der Eltern und Bruder Georg von Hannover nach Warschau

Eine überlebende Jüdin, die Ludwig Meyerstein aus dem Bielefelder Lager kannte, berichte ihn später noch in Auschwitz gesehen zu haben.

Todesort und Datum ungewiß

Gedenken

23.5.1956 Pages of Testimony für Ludwig, Bruder Georg und die Eltern von Schwester Tzila Presch

8.8.1996Page of Testimony con Cousin Jehuda Meyerstein

10.2.2016 Stolpersteine für Ludwig, Georg und die Eltern Meyerstein in Hannover, Obere-Masch-Straße 10

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de929028

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de929058

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de929048

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de929015

https://denkmale.goettingen.de/denkmale/stolpersteine-in-goettingen/stolpersteine-fuer-familie-meyerstein-obere-maschstrasse-10-/

http://www.zwangsarbeit-in-goettingen.de/bibliothek/tollmienjuden.pdf

Margit Naarmann, Ein Auge gen Zion, Paderborn, 2000; ISBN3-89498-087-7

Ernest W. Michel, „Promises Kept – Ein Lebensweg gegen alle Wahrscheinlichkeiten“, 2013

Kurt Salinger, Nächstes Jahr im Kibbutz, Paderborn 1998

www.80jahrepogrom.jgpb.de/erwin-angress/

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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