Bukofzer Hildegard

Hildegard Bukofzer

*5.1.1911 in Essen; 22.11.2004

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Samuel Bukofzer *28.7.1878 in Bukowitz; ✡27.7.1916 Pazieres, Somme, Picardy, France

Mutter Karoline Levy *4.3.1878 in Oberwinter; ✡ 2.3.1942 in Lodz

Onkel Josef Bukofzer *1.7.1885 in Bukowitz; ✡ 1942 in Izbica

Tante Bertha Bukofzer geb. Levy *17.2.1885 in Oberwinter; ✡ 1942 in Izbica

Schwester

Lotte Bukofzer *29.5.1909 in Essen; ✡ 9.7.1929 in Essen

Cousine Hilde Rosa Bukofzer *19.9.1919 Steele, Essen; 1942 Izbica

Beruf

Adressen Essen, Rüttenscheider Straße 107; Hof Jägerslust, Flensburg; Kibbuz Ashdot Jaakov

Heirat 15.6.1936 in Flensburg mit Werner Nathan Rosenbaum *2.12.1912 in Wesel; ✡ 19.11.1978 in Kibbuz Ashdot Jaakov

Ehemann Werner, Schwester Edith und die Eltern Rosenbaum in Wesel ca 1936

Kinder drei

Miriam Rosenbaum *31.12.1937 in Tiberias; 28.2.1913 in Kirijat Mozkin

Weiterer Lebensweg

Preußische Verlustlisten

17.7.1916 Samuel Bukofzer verwundet; Landwehrmann der 10. Kompagnie des Ersatzbataillon des Reserve Infanterie Regiment Nr. 86

27.7.1916 Tod des Vaters im Schützengraben bei Pazieres

30.9.1916 Samuel Bukofzer, gefallen; Reserve Infanterie Regiment Nr. 86

26.10.1916 Sally Bukofzer, gefallen; 3. Eskadron Leib-Husaren-Regiment 2,

Weitere Kriegsgefallene der Familie Bukofzer aus Schwetz waren:

Alexander Bukofzer *14.10.1875 in Schwetz; gefallen 19.6.1917

Jacob Bukofzer *14.3.1889 in Zielonka, Schwetz; gefallen 30.7.1916

1.6.1933 Passausstellung für Werner Rosenbaum in Hamm/Westfalen

26.8.1933 Passausstellung für Hilde Bukofzer in Essen

1934 Eintritt von Hilde in den Hechaluz in Essen

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1934 -1936 Hildegard Bukofzer zur Hachschara auf den Hof Jägerslust bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

15.6.1936 Heirat von Werner Rosenbaum Hildegard Bukofzer in Flensburg

13.7.1936 Einreise mit Ehefrau Hildegard in Haifa, Alija mit Arbeiterzertifkat des Hechaluz der Kategorie C/LS

13.7.1940 Einbürgerung von Werner und Hilde Rosenbaum in Palästina

1948 Werner Rosenbaum als Soldat in den Kämpfen um Tel Katzir

Düsseldorf -Ghetto Lodz

Die Mutter Lina wohnt 1941 in Wuppertal bei ihrer Schwester Bertha Bukofzer geb. Levy

Oktober 1941 Verbringung der Mutter von Wuppertal in das Sammellager Viehhallen im ehem. Schlachthof Düsseldorf

27.10.1941 Mutter Lina deportiert aus Düsseldorf ins Ghetto Lodz

2.3.1942 Tod der Mutter im Ghetto Lodz

Überleben im Versteck – Onderduiker

26.1.1940 Schwägerin Edith heiratet Louis Bouwman in Winterswijk

1942 geht das Ehepaar Bouwman bei Freunden in Schiedam ins Versteck

Ehemann Louis arbeitet mit gefälschten Papieren als Metzger für die Wehrmacht.

Beide Überleben die Besatzung

Gedenken

Quellen

Preußische Verlustlisten 1914-1918

Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen, 1914-1918: ein Gedenkbuch, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Verlag Der Schild, 1932

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de849462

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1006553

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de951256

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Isaak%20Rosenbaum%22%7D

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130365173

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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