Löwenstein Sally

Sally Löwenstein  Herten

*1.7.1866 + 17.4.1937 in Düsseldorf (nach Zeitzeugen Suizid)

Eltern unbekannt

Schwester Johanna Henrietta Löwenstein *25.11.1872 in Lichtenau, oo Heimberg; +1957 USA

Heirat Ida Archenhold * 30.5.1870, Theresienstadt überlebt, New York

Kinder

Thekla Löwenstein *21.5.1893 in Lichtenau; Aachen, Brüssel; +April 1971 New York

Grete Löwenstein *21.5.1893 in Lichtenau; Düsseldorf, Theresienstadt, + Jan 1973 New York

LudwigLöwenstein *28.11.1895 in Lichtenau Büren, Gymnasium Petrinum Nr. 3453; + 1959 USA

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Praxis und Wohnhaus An der Feldhege 9

Adresse bis 1898 Lichtenau, Büren; dann Herten, Backumer Str. 9, später umbenannt An der Feldhege 9

Beruf Arzt, Dr. med., Knappschaftsarzt

Weitere Lebensdaten

1898 Umzug von Lichtenau nach Herten

1905 Gründung und  Aufbau der Sanitätskolonne Hertens

1914- 1918 Generaloberarzt, Leiter des Lazaretts in Sedan, Geheimer Sanitätsrat

Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse sowie Hohenzollerscher Hausorden verliehen

1932 Repräsentant der Synagogengemeinde in Recklinghausen

1933 Berufsverbot für „arische Patienten

28.12.1935 Umzug nach Düsseldorf Oberkassel

17.4.1937 Tod in Düsseldorf (nach Zeitzeugen Suizid)

Quellen

Hans-Heinrich Holland, Materialien zur Geschichte der jüdischen Einwohner Hertens, Herten 1998

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Buschke, A., L. Loewenstein, Über carcinomähnliche Condylomata acuminata des Penis. Berl. klin. Wschr.4, Nr 36 (1925)

Löwenstein, L., Buschke A. Beziehungen der spitzen Kondylome zu den Carcinomen des Penis in Archiv für Dermatologie und Syphilis (163) 30-46, 1931

Ellis Island und andere New York Passagierlisten, 1820-1957

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2. 2020

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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