Philipp Issy Isidor

Isidor Issy Philipp

*9.2.1906 in Recklinghausen; +1980 in Israel

Isidor Philipp (rechts) mit Weggefährten Peter Wolf 1946 in Haifa

Vater Max Philipp *Dezember 1882 in Recklinghausen; +9.6.1927 in Recklinghausen

Mutter Rosa Markus *8.6.1874; +2.3.1941 israelitisches Altenheim Unna

Geschwister

Alfred Philipp*4.5.1907, 10.5.1937 Niederlande, dann Palästina; + 1980 Israel

Erna Philipp *16.4.1909 in Rhs, 1938 nach Köln, oo Josef Willner; Deportation 20.07.1942 ab Köln, +24.07.1942 in Trostenez bei Minsk, Vernichtungslager

Kurt Philipp *13.1.1911, ab 1933 auf Wanderschaft, Berlin, dann Niederlande; Heirat 15.9. 1938 Groningen mit Lieselotte Henriette Oppenheimer *24.11.1915, Palästina

Beruf Kraftfahrer

Adressen Bochumer Straße 73

Heirat 22.2.1943 in Paderborn Zipporah Henny Grossmann *10.7.1904 in Eisenach; +1.3.1943 in Auschwitz

Kinder Zwei Töchter, verheiratet Chafkin und Itay

Weiterer Lebensweg

1912 bis 1920 Jüdische Schule Recklinghausen

Mai 1939 wohnt bei der Mutter Rosa , Minderheitenzählung

2.10.1939 abgemeldet nach Neuendorf im Sande, Haschara Lager Landwerk

arbeitet auf einem Hof in Altmahlisch Kreis Lebus, nahe Neuendorf

Aufenthaltsliste der RVJD Paderborn

19.11.1939 von dort ins Arbeits- und Umschulungslager der RVJD Paderborn, Grüner Weg 86

22.2.1943 heiratet eine Woche vor Deportation Henny Großmann in Paderborn

2.3.1943 Transport Bielefeld Auschwitz mit allen 98 aus dem Arbeitslager

https://www.statistik-des-holocaust.de/HPB_Philipp%20Isidor.jpg
Häftlingspersonalbogen Auschwitz, für den Arbeitseinsatz in Monowitz selektiert

Außenlager des KZ Buchenwald KL Mittelbau Dora bei Nordhausen, V2-Produktion

März 1945 Todesmarsch nach Bergen-Belsen

1945 Befreit

1980 Tod in Israel

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=483

Margit Naarmann, Ein Auge gen Zion, Paderborn, 2000; ISBN3-89498-087-7

Sterberegister NRW P9-12_00282

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013.

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 20.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)
ITS Arolsen  International Tracing Service, Bad Arolsen;  https://collections.arolsen-archives.org/archive/2690078/?p=1&s=Philipp%20Isidor&doc_id=2690079

https://collections.arolsen-archives.org/archive/4563335/?p=1&s=Marcus%20Ilse&doc_id=4563337

Holocaust.cz, Datenbank der Holocaust Opfer

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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