Hoffmann Siegfried

Siegfried Hoffmann

*31.3.1921 in Stettin; überlebt in Schweden; ✡ Oktober 1985 in Kalifornien

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Leo Hoffmann *29.6.1892 in Stettin; ✡1940 deportiert aus Stettin

Mutter Erna Herper *16.10.1891 in Stettin; ✡ 1940 deportiert aus Stettin

Geschwister

Susi Hoffmann *28.8.1927 in Stettin; ✡ 1940 deportiert aus Stettin

Beruf

Adressen Stettin; Ahrensdorf

Heirat

Kinder –

Weiterer Lebensweg

10.11.1938 Vater Leo verhaftet im Novemberpogrom, „Schutzhaft“ im KL Sachsenhausen

29.11.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Sachsenhausen

1936/37 zur Hachschara in das Landwerk Ahrensdorf

31.3.1937 steht er auf der Ahrensdorf Praktikanten-Liste, Stand 31. März 1937, 41 männliche, 14 weibliche Chaluzim; Betriebsleiter Hans Winter; landwirtschaftlicher  Inspektor Paul Semler; Küchenleitung Ruth Seemann

Martin Jordan berichtet:

„Sigi Hoffmann begleitete immer den Vorbeter (Martin Jordan) auf dem Akkordeon.“

September 1938 mit einer ersten Gruppe von Chawerim aus Ahrensdorf nach Schweden

17.5.1939 Eltern und Schwester Susi in Stettin bei Minderheiten-Volkszählung

12.2.1940 Eltern und Schwester Susi und 6 weitere Mitglieder der Familie Hoffmann in dieser ersten Massendeportation von Stettin nach Belzec deportiert

Gedenken

4.10.1974 Pages of Testimony für die Eltern und Schwester Susi von Cousine Hildegard Rosam

Grabstein für

Quellen

https://www.ushmm.org/online/hsv/person_view.php?PersonId=511490

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de938647

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de938751

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_brb_400213.html

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Anneliese Ora Borinski, Erinnerungen

Herbert Fiedler, Eine Geschichte der Hachschara; Verein Internationale Begegnungsstätte Hachschara-Landwerk Ahrensdorf e.V

Herbert und Ruth Fiedler, Hachschara, Hentrich & Hentrich 2004

http://www.hachschara-ahrensdorf.de/html/body_anfang.html

Naftali-Rosenthal-Ron, Aufblitzende Erinnerungen, Autobiografie; deutsche Übersetzung von Alice Meroz, Berlin 2015

Urs Faes, Ein Sommer in Brandenburg, Suhrkamp 2015

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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