
Fanny Rachel Dominitz
*6.9.1925 in Köln; ✡ 26.2.2022 in Tel Aviv

Staatsangehörigkeit polnisch
Vater Jakob Dominitz/Alter *26.11.1899 in Tarnow; ✡Juni 1941 Ghetto Warschau
Mutter Scheindel Sabine Rose Ungar *14.4.1897 in Wisnitz; ✡Juni 1943 in Wisnitz
Großvater Sender Alter
Onkel Chaskel Dominitz *10.4.1900 in Sokolow / Rzeszow / Galizien
Tante Cilla Englard-Rosengarten geb Dominitz *1.11.1887 in Radymno; 31.7.1943in Auschwitz
Tante Dwora Affenkraut geb. Unger *31.10.1884 in Wisnitz, Bukowina; ✡Tod in Riga
Geschwister
Alexander Dominitz *24.9.1924; ✡11.2.2004 in London
Leibisch Leo Markus Dominitz *6.11.1926 in Köln; ✡ 24.7.1942 Maly Trostinec
Isidor Dominitz *29.7.1929 in Köln; ✡ 24.7.1942 Maly Trostinec
Aaron Arnold Dominitz *8.9.1931 in Köln; ✡ ca 1943 in Belzec
Cousins/inen

Rosa Affenkraut *19.11.1918 in Leipzig; ✡5.4.2012 Philadelphia, USA

Klara Affenkraut *7.4.1920 in Leipzig; ✡ 3.3.1943 Auschwitz; oo Erwin Angress (*16.5.1921)
Vermutlich entfernt verwandt Leo Englard *7.7.1921 in Przemysl
Beruf Umschülerin
Adressen Köln, Bachemer Straße 6; Hamburg, Jüdisches Waisenhaus, Papendamm 3

Heirat 5.6.1947 in Tel Aviv mit Leo Englard *7.7.1921 in Przemysl
Kinder zwei
Cilla Englard *20.3.1948; ✡20.6.2017; oo Zemer
Ruthi Englard
Weiterer Lebensweg
Wie viele der aus Osteuropa nach Köln zugewanderten strenggläubigen Juden, gehörte auch die Familie Dominitz zur 1906 losgelösten orthodoxen Adass Jeschurun, die ihr Zentrum an der Apernstraße 29-31 hatte. 1910 wurde ein eigener Friedhof in Köln-Deckstein eröffnet.
1933 – 1936 Am Trutzenberg 26 (Adressbücher 1933-1936)

1925 wohnt die Familie im Haus des verwitweten Großvaters Sender Alter, Köln, Bachemer Straße 6; hier befand sich auch ein Israelitischer Betsaal
Ca 1928/1929 Umzug in Köln, Am Trutzenberg 26; unter dieser Adresse ist die Familie in den Adressbücher 1933-1936 verzeichnet.
Letzte Adresse in Köln ist Burgunder Straße 17.
Fanny Dominitz ab Ostern 1932 die städtische jüdische Schule in der Lützowstraße oder die private orthodoxe Volksschule Moriah in der Apernstraße 29-31, nach vier Jahren Wechsel in die Oberrealschule JAWNE der Adass Jeschurun
1933 Namensänderung von Alter ins Dominitz
1936 Vater emigriert allein nach Kattowitz
Polenaktion
28.10.1938 Mutter Scheindel hat einen Deportationsbefehl; Alex der älteste Bruder wird sie freiwillig begleiten, der jüngste will auch mit der Mutter mit; sie werden abgeschoben nach Zbaszyn. Fanny bleibt mit den Brüdern Leo und Isidor in der Wohnung zurück. Sie werden ins Kinderheim gebracht.
Die unter 15-jährigen Kinder sind zunächst ins Waisenhaus im Abraham-Frank-Haus in Köln, Aachenerstraße 443 gekommen
Elsley Zeitlyn Transporte
Kindertransport der in Zbaszyn festsitzenden Kinder, organisiert von Rechtsanwalt Elsley Zeitlyn vom Polish Jewish Refugee Fund in London, nachdem er zuvor zur Betreuung in Zbaszyn war.
Drei Transporte mit insgesamt 233 Kindern auf der SS WARSZAWA ab Gdynia nach London, Docks nahe der Tower Bridge
15.2.1939 Ankunft von Bruder Alexander Dominitz mit dem ersten Kindertransport von 50 Zbaszyn-Kindern in London
1.8.1939 Ankunft in London von 100 Kindern
30.8.1939 Ankunft in London von 83 Kindern
August bis Oktober 1939 Auflösung des Lager Zbaszyn
1.9.1939 Überfall der Wehracht auf Polen
Oktober endgültige Schließung von Zbasyn; die Mutter geht mit dem jüngsten Arnold nach Krakau, wohin dann auch der Vater kommt. Ausweisung aus Krakau, die Mutter geht nach Wisnitz, der Vater ins Ghetto Warschau.
Mit den Brüdern in Köln

1938 sind Fanny, Leo und Isidor wohl zunächst ins Waisenhaus im Abraham-Frank-Haus in Köln, Aachener Straße 443 gekommen
1939 die städtische jüdische Volksschule wird aus der Lützowstraße in die St.-Apern-Straße verlegt

Im Sommer 1942 wurden auch die Bewohner des jüdischen Kinderheims und des Waisenhauses in das Judenhaus in der St.-Apern-Straße eingewiesen
17.5.1939 bei der Minderheiten-Volkszählung ist kein Familienmitglied erfasst
Ostern 1940 Ausschulung von Fanny Dominitz aus der Jüdischen Volksschule
Hachschara in Hamburg
1940 Fanny Dominitz zur Hachschara nach Hamburg, hier kamen für Mädchen verschiedene Einrichtungen in Betracht, z.B. das Umschulungsheim des Hechaluz in Hamburg Blankenese, die Haushaltungsschule am Paulinenstift in Hamburg, oder im Grindel die Mädchenseminare des BACHAD in der Johnsallee 54 und des Noar Agudathi in der Bogenstraße 27
5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Umbenennung der noch weiterbestehenden in „Jüdisches Arbeitseinsatzlager“
Fanny Dominitz wechselt in die Internatsschule des Mädchenwaisenhauses Laufgraben 37.
Untergebracht war sie dort im Paulinenstift, Laufgraben 37, Waisenheim für Mädchen
Sommer 1941 Auflösung der Haushaltungsschule am Laufgraben

November 1941 nach den November-Deportationen vom 8.11.1941 nach Minsk musste die Heimleiterin Hildegard Cohen mit den Kindern und Mitarbeiterinnen zum Waisenhaus am Papendamm 3 umziehen
Zuletzt wohnt Fanny Dominitz jedenfalls im Jüdischen Waisenhaus im Grindel, Papendamm 3, bei der Deportation gibt sie als Beruf Heimschülerin an.
Hamburg – Riga
November 1941 Gestapobefehl zur „Evakuierung“
4.12.1941 Sammellager „Moorweide“
Ursprünglich sollte der Transport bereits am 4.12.1941 nach Minsk geleitet werden.

6.12.1941 Fanny Dominitz auf dem Transport in alten Personenwagen von Hamburg nach Riga; ebenfalls aus dem Waisenheim auf diesem Transport Heinz Dessau (*13.4.1930), die Chaluzim John Löw (*1.5.1924) und Erich Rosenberg (*7.2.1924) sowie die Familie Gottschalk




Jungfernhof – Vier Transporte im Dezember 1941
30.11.1941 -2. 12.1941 1008 Personen aus dem Sammellager Langwasser in Nürnberg
1.-4.12.1941 Stuttgarter Transport von 1013 Juden aus dem Sammellager Killesberg in Stuttgart
3.-6.12.1941 aus Wien 1001 Juden zum Jungfernhof
6.-9. 12.1941 Transport von 964 Personen aus Hamburg, Lübeck und Danzig (Ziel zuvor Minsk)
13.12.1941 200 (-500) junge Männer aus dem Jungfernhof zum Aufbau nach Salaspils
4.1.1942 Lagerleiter Seck schickt ca. 200 junge Frauen zu Aufräumarbeiten ins Ghetto Riga, Fanny Dominitz meldet sich freiwillig.
11.-15.1.1941 Transport mit 1002 Juden aus Wien nach Riga, eine Gruppe in den Jungfernhof, die anderen ins Ghetto
26.3.1942 „Dünamünde-Aktion“ im Jungfernhof; 1800 Juden im Wald von Bikernieki erschossen
Ende März bleiben nur 450 kräftige Arbeiter im Jungfernhof zurück; die übrigen werden ins Ghetto Riga eingewiesen.
Ghetto Riga
Im Ghetto werden die 200 jungen Frauen aus dem Jungfernhof als Putzkolonne zur Vorbereitung der Wohnräume für neu ankommende Transporte eingesetzt.

24.1.1942 Ankunft von Cousine Rosa und ihrer Mutter Dwora Affenkraut aus Leipzig im Ghetto Riga;

Rosa hatte sich freiwillig zum Transport gemeldet, um die alte Mutter nicht allein fahren zu lassen.
Die Schwestern Rosa und Kläre Affenkraut waren zur Hachschara im Lager Paderborn.
Verschiedene Arbeitskommandos in Riga, Einrichtung eines Flugfeldes, SS-Soldaten-Küche
Sie schildert die Begegnung mit dem strengen Lehrer Dr. Oppermann, den sie noch von der JAWNE in Köln kennt.
Ein weiteres Arbeitskommando war die Zuckerfabrik in Libau, dort war auch Josef Katz(enfuss)
Torfkommando nach Olaine bei Riga, vermutlich im Oktober 1942 , da dort nach kurzer Zeit vier jüdische lettische Ghettopolizisten festgenommen und am 31. Oktober 1942 von diesen 41 im Ghetto Riga exekutiert werden.
21.6.1943 Befehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler, alle jüdischen Ghettos im Reichskommissariat Ostland, Estland, Lettland, Litauen und Teilen Weißrusslands, aufzulösen und die Juden zu Arbeitseinsätzen heranzuziehen.
Juli bis November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos; Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung; Kommandant des KL Kaiserwald war Sturmbannführer Albert Sauer
Sommer 1943 nach einer Operation wegen eines Karbunkels und einer Phlegmone verschafft ihr die Cousine Rosa Affenkraut zusammen mit Tante Dwora einen Arbeitsplatz bei der Gummifabrik Meteor, einem Wehrmachtsbetrieb; wegen der Operationsschmerzen im Bein muss ihr der Ghettopolizist Heini, ein Cousin von Cousine Rosa auf den LKW helfen. „Heini“ war vermutlich Chaim Affenkraut (*1879 in Wismitz)
Im Außenlager Meteor, einer Gummifabrik, repariert sie die Schlauchboote für die Pontonbrücken der Wehrmacht.
3. November 1943 Auflösung des Ghetto Riga
Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga
Juli – September 1944 Transporte der Arbeitsfähigen aus Riga per Schiff nach Stutthof
6.8.-9.8.1944 Fanny Dominitz mit Cousine Rosel Affenkraut auf dem 1. Großen Transport mit der „Bremerhaven“ von Riga nach Danzig; dann weiter über die Weichsel mit Lastschiffen ins KL Stutthof, 35 km östlich von Danzig
Arbeitslager Bruss-Sophienwalde
Bei einer Selektion im KL Stutthof wird sie mit der Cousine Rosel für das Arbeitslager Sophienwalde ausgewählt; mit 500 Frauen ins Frauen-Außenlager Sophienwalde bei Bruss/Brusy (nicht Stolp!); geplant war die Errichtung des SS-Truppenübungsplatzes „Westpreußen“; Lagerkommandant war SS-Oberscharführer Wilhelm Schultz, zuvor Wehrmachtsoffizier (1906-1946). Die von Fanny Englard genannten SS-Aufseherinnen waren Charlotte Rose, Erika Löscher und Martha Müller.
Arbeit im provisorischen Straßenbau, Gleise verlegen für Lorenbahnen;
Im Lager als Dachdeckergehilfin eingesetzt
Todesmarsch von Sophienwalde nach Pommern
10.2.1945 Abmarsch von 394 Frauen aus Sophienwalde, Todesmarsch u.a.mit Cousine Rosa Affenkraut, Freundin Hella Kern (*19.1.1924) aus Leipzig; Herta Salomons, Irma Salomons und Minna Aron sowie Frieda Ruf,und Irmgard Ruf aus Recklinghausen; Anna Böhmerwald aus Wien; Ruth Heilbronn aus Lingen, Selma Schönewald aus Anröchte

Zurück bleiben 86 marschunfähige und kranke Frauen. Die zum Katholizismus konvertierten Schwestern Lucy und Edith Trampler aus Wien bleiben freiwillig zur Betreuung im Lager zurück. Sie alle werden von der SS erschossen.
15.2.1945 Befreiung des Stutthof-Außenlager Baustelle Bruss-Sophienwalde (Bruzy Dziemianie in Polen)
17.2.1945 nach sieben Tagen Marsch Ankunft von 347 Frauen Lager Gotentow, Godetowo zwischen Lauenburg und Chinow, einem aufgelassenen Militärlager
Februar 1945 Lager Gotentow bei Lauenburg
9.3.1945 Marsch von Gotentow mit ca 250 Frauen nach Bismarkdorf/ Chinow
10.3.1945 Befreit durch die Rote Armee im Lager Chinow bei Lauenburg
Die Russen bringen alle Frauen nach Lauenburg zurück. Fanny ist so vom Fleckfieber („Typhus“) geschwächt, dass sie in einem Kinderwagen geschoben werden muss.
Nach einiger Zeit der Genesung und Arbeit im örtlichen Hospital schlagen sich die drei Rosel, Fanny und Hella nach Berlin durch und von dort weiter über Cottbus, Riesa zur US-Army nach Leipzig.
Maly Trostinec – Wir kehren wieder

20. 7.1942 Leo und Isi Dominitz mit 118 Kindern aus dem jüdischen Waisenheim St. Apernstraße 29/31 per Zug Da 219 von Köln nach Minsk deportiert, 1.164 Menschen
24. 7. 1942 Ankunft am Güterbahnhof Minsk, von dort mit Lastwagen in das Waldstück Blagowschtschina in der Nähe des Dorfes Maly Trostenez unweit von Minsk verbracht, vor bereits vorbereiteten Gruben von Kommandos der Sipo und des SD erschossen und in Massengräbern verscharrt
Bericht bei Reinhard Tenhumberg
„Morgens bestiegen sie Abteilwagen der Reichsbahn, „Holzklasse“ mit beidseitig 5 Einsteigetüren, begleitet und bewacht von einem Polizeioffizier mit 15 Mann. Um 15 Uhr verließ der Zug Köln. Das Ziel hieß „Osten -Arbeitseinsatz“. Die Stimmung war geteilt. Gegenüber den, nichts Gutes ahnenden Älteren ab 50, glaubten die Jungen, bald wieder arbeiten zu können. „Endlich raus aus dem Bomben-Köln“. „Wir kehren wieder„, sangen die Kleinen aus dem jüdischen Kinderheim. Die Reise aber wurde immer beschwerlicher, insbesondere für die 11, noch nicht einjährigen Kinder und die 21 Alten über 70. Neben der fehlenden Nahrung, dann noch der Umstieg in Güterwagen und das 19-stündige Warten auf dem Abstellgleis vor Minsk in der Sommerhitze. Endlich, frühmorgens 6.15 h die Ankunft und das Verlassen des Zuges in Maly Trostinez. Danach, alles ohne barsche Befehle und Geschrei, folgte eine fast freundliche Begrüßung durch einen SS-Offizier. Er fragte nach Spezialisten und teilte etwa 20 zur Arbeit ab. Die Übrigen sollten das Gepäck abgestellt lassen, um zunächst mit den bereitstehenden Fahrzeugen zu den, hinter dem Wald liegenden Unterkunft- und Arbeitsbaracken gefahren zu werden.
Doch deren Fahrt ging in das Wäldchen, an eine, zuvor von russischen Kriegsgefangenen und Minsker Juden ausgehobene 40x5x4 Meter große Grube. Dort lauerte der Tod in Gestalt bewaffneter SS-Leute und Polizisten. Sie erschossen alle, die auf normalen Lastwagen eintrafen direkt am Grubenrand, während die anderen in den als Wohnwagen getarnten LKw’s qualvoll in eingeleiteten Motorabgasen sterben mussten. Für keinen der unschuldigen Menschen – ihre Namen findet man auf den erhalten gebliebenen Transportlisten der von Deutz ostwärts rollenden Züge – gab es nach Ankunft überhaupt ein Entrinnen.“
Nachkriegszeit
Weil Leipzig am 2. Juli 1945 gemäß Jalta-Abkommen der Siegermächte an die „Rote Armee“ übergeben werden muss, lassen sich die drei als „Belgische Zwangsarbeiterinnen“ mit einem Konvoi nach Belgien bringen.
Dort lernt sie Leo Englard kennen, der als Soldat der Jewish Brigade mit der Royal Army in Italien eingesetzt war und nach Kriegsende nach Antwerpen verlegt wurde.
Mit einem belgischen Visum kann sie ihren Bruder Alex in England besuchen.
30.5.1947 Einreise nach Palästina zur Heirat mit Leo Englard
5.6.1947 Hochzeit in Tel Aviv

2006 bei den Dreharbeiten zum Film „Die vergessenen Kinder von Köln“
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en852506
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en852505
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en852506
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en852509
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en852510
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en829153
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en1049353
https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420720_20.jpg
Jürgen Naumann, „Die vergessenen Kinder von Köln“, Film 2006
http://www.tenhumbergreinhard.de/transportliste-der-deportierten/bericht-transport/transport-20071942-koeln.html
https://www.koeln-im-film.de/datenbank/filme-a-z/detail/6466
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://danielabraham.net/tree/related/dora
Englard, Fanny. Vom Waisenhaus zum Jungfernhof. (VSA-Verlag, Hamburg 2009
Bernd Philipsen, Fred Zimmak, Hrsg., Wir sollten leben, Novalis 2020
Dietlind Kautzky, Thomas Käpernick Hrsg., Mein Schicksal ist nur eins von Abertausenden VSA 2020
Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011
Christin Sandow (Hrsg.), Käthe Fries, Schießen Sie mich nieder, Lukas Verlag 2017
Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008, Seite 127
Gertrude Schneider, Exile and Destruction, The Fate of the Austrian Jews 1938-1945; Praeger 1995
Hilde Sherman: Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto, Frankfurt/M.-Berlin-Wien, 1984
Anita Kugler, Scherwitz – Der Jüdische SS-Offizier, 2017